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Anna Scheps

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Anna Scheps (* 1982 in Moskau) ist eine in Deutschland lebende russische Pianistin.

Werdegang Bearbeiten

Die Tochter des Pianisten und Professors an der Aachener Abteilung der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Ilja Scheps, und der Klavierpädagogin Tamara Scheps, sowie Schwester der Pianistin Olga Scheps, kam mit ihren Eltern im Alter von zehn Jahren nach Deutschland. Geprägt durch ihr musikalisches Umfeld fand Anna Scheps bereits in frühen Jahren raschen Zugang zur klassischen Klavierausbildung und wurde im Alter von sechs Jahren am staatlichen Peter Tschaikowsky Konservatorium, der „Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder“ in Moskau aufgenommen und gefördert. Nach der Übersiedlung gewann Anna Scheps kurze Zeit später den ersten Preis beim Wettbewerb Jugend musiziert und besuchte von 1992 bis 1995 Gymnasium am Kothen mit künstlichen-musischem Schwerpunkt - in Wuppertal. Danach wurde sie an der Yehudi Menuhin School in London aufgenommen und von Ruth Nye unterrichtet. Im Jahr 1997 erfolgte ihre Aufnahme in die Klasse von Bernd Glemser an der Hochschule für Musik Würzburg, wo sie 2006 das Studium abschloss. Während des Studiums war sie Stipendiatin der Eduard-Arnhold-und-Max-Taut-Stiftung der Akademie der Künste Berlin, der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie der Oskar-Karl-Forster-Stiftung. Zudem wurde Scheps von dem PE Förderkreis Mannheim sowie der Musikalischen Akademie Gesellschaft der Freunde und Förderer der Musikhochschule Würzburg unterstützt.

Auftritte Bearbeiten

Ihren ersten großen Klavierabend gab Anna Scheps im Alter von dreizehn Jahren im Palais Wittgenstein in Düsseldorf. Während der Ausbildung ab 1995 an der Yehudi Menuhin School hatte sie erfolgreiche Konzertauftritte in der Wigmore Hall sowie in der Royal Festival Hall in London. Weitere Auftritte in Bayreuth, Hamburg sowie in anderen deutschen Städten folgten. Sie gab darüber hinaus Konzerte in Frankreich, den Niederlanden, Kanada, Schottland (Edinburgh und Glasgow) und in den USA. Schließlich trat Scheps im Jahr 2000 als Solistin eines Klavierkonzertes in Berlin auf, welches unter der Schirmherrschaft von Christiane Herzog für leukämiekranke Kinder stand, bevor sie zugunsten ihrer drei 2003, 2005 und 2007 geborenen Kinder eine längere Schaffenspause einlegte.

Ab 2010 nahm Anna Scheps, nun als Meisterschülerin von Bernd Glemser, ihre Karriere wieder auf und setzte sich auch aufgrund eigener Erlebnisse dafür ein, dass ein Großteil ihrer Einnahmen für soziale Zecke und Einrichtungen verwendet werden. Ein Jahr später spielte sie in Würzburg und in Heidelberg sowie im Rahmen der „Hilfe für Japan“[1]. Im Februar des Jahres 2012 gab Scheps einen Klavierabend in Dieburg, dessen Reinerlös der Initiative „Gedenkstein für Dieburg“ zugute kam[2] und trat im August zwei Tage im Orgel Art Museum auf[3]. Im September spielte sie im Kaisersaal der Würzburger Residenz mit einem Recital für die Würzburger Kinderklinik am Mönchberg.[4] Am 29. Oktober 2012 eröffnete Scheps die fünfte Saison der Groß-Gerauer Abendkonzerte im Büchner-Saal.[5]

Auszeichnungen Bearbeiten

Nach ihrem 1. Preis bei Jugend musiziert wurde Anna Scheps 1997 als Solistin für die CD-Produktion „Young Virtuosi“ von Yehudi Menuhin ausgewählt, die 1998 erschienen ist[6].

Im Jahr 1999 erhielt sie dann den Kulturpreis der Stadt Unna.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Offizielles Portal des Kreises Groß Gerau: Anna Scheps eröffnet die „Abendkonzerte“ 27. September 2012, abgerufen am 25. Oktober 2012
  2. Pianistin Anna Scheps begeisterte bei Benefizkonzert für „Gedankenstein Dieburg“ op-online.de, 1. März 2012, abgerufen am 25. Oktober 2012
  3. Übersicht Termine: orgel ART, abgerufen am 25. Oktober 2012
  4. Klavierabend mit Anna Scheps missioklinik.de, abgerufen am 20. September 2012.
  5. Offizielles Portal des Kreises Groß Gerau: Anna Scheps beeindruckt im Büchner-Saal, 2. November 2012
  6. CD Yehudi Menuhin's Young Virtuosi play.com, abgerufen am 25. Oktober 2012
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