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CéU

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CéU 02.JPG

CéU beim TFF.Rudolstadt 2010

CéU (* 17. April 1980 in São Paulo, Brasilien, bürgerlicher Name Maria do Céu Whitaker Poças) ist eine brasilianische Sängerin und Songwriterin.

Leben Bearbeiten

CéU stammt aus einer musikalischen Familie, ihr Vater ist beruflich selbst Musiklehrer, Komponist und Musikwissenschaftler. Von ihm lernte sie die Wertschätzung der brasilianischen modernen Klassiker, insbesondere Heitor Villa-Lobos, Ernesto Nazaré und Orlando Silva.[1] Mit fünfzehn Jahren entschied sie sich gegen das College, studierte stattdessen Musiktheorie und die Violão, die brasilianische Konzert-Gitarre.[2]

Ihr nach ihr selbst benanntes Debüt-Album CéU kam 2005 auf dem lokalen Indie-Label Urban Jungle in São Paulo heraus. Es hatte auf Weltmusik-Kanälen weltweit Erfolg. Das bekannte französische Magazin Les Inrockuptibles wählte sie in die Top 5 der musikalische Neuerscheinungen 2005. In den USA reichte es zu einer Latin Grammy Nominierung als Best new artist 2006. Sie bekam daraufhin Angebote von US-Majorlabeln, ihr Albumdebüt auch auf dem US-Markt herauszubringen. CéU entschied sich bewusst für das kleine Label Six Degrees Records, dass ihr größtmögliche künstlerische Freiheit bot. Im April 2007 kam das Album dann in einer Kooperation mit der Kaffeehauskette Starbucks heraus.[3] Es erreichte Platz 69 der Billboard 200 und Platz 4 unter den Top Independent Albums. In Kanada kam es auf Rang 32 der Popmusik-Charts. CéU hat außer in Nord- und Südamerika Plattenverträge und Bekanntheit in Westeuropa und Japan erreicht.

Der Reggae-nahe Song Malemolência war auf dem Soundtrack der brasilianischen TV-Serie Cidade dos Homens (nach dem Kinofilm City of God) von TV Globo network zu hören.[4]

Die Produktion "CéU: CéU" wurde in Deutschland von der Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik mit dem Jahrespreis 2008 ausgezeichnet.[5]

Ende Oktober 2009 gab CéU mit Band im Rahmen einer Europa-Tournee Konzerte in Köln, Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main und München. [6] Im Juli 2010 trat sie in Darmstadt in der Centralstation auf[7].

Musik und Texte Bearbeiten

Ihre Stücke verschmelzen Einflüsse aus Samba, Choro, Soul, Rhythm and Blues, Hip-Hop, Afrobeat und Electropop. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters[8] gab sie an, eine besondere Nähe zum Samba de raíz (Root Samba), US-Jazz- und Soul-Sängerinnen und zum Brega, der neuesten Strömung der brasilianischen Musik zu haben.

Der einzige bekannte Cover-Song auf dem Debüt-Album ist Bob Marleys Concrete Jungle. Ihre sehr eigenständige Fassung bringt den Text stimmlich mit viel Understatement statt Düsternis und die Musik in einem vom Reggae weit entfernten Brazileiro-Groove. O Ronco da Cuíca stellt die Cuíca heraus, ein brasilianisches Perkussionsinstrument, das wie eine Trommel aussieht und etwa wie ein tropischer Vogel klingt. O Ronco da Cuíca ist ein Cover des gleichnamigen Songs vom brasilianischen Sänger João Bosco. CéU meidet den verbreiteten Drum'n'Bossa Sound. Manche Rezensenten ordnen ihr Album ein unter Lounge- und Late-Night-Jazz oder gar "electro-chill out, moving to a spongy funk".[9]


Sie trat zuletzt 2007 auf in der Band-Besetzung:

  • Lucas Martins - Bass und Gitarre
  • Bruno Buarque - Perkussion
  • DJ Marco - Turntables
  • Guilherme Ribeiro - Tasteninstrumente
  • Serginho Machado - Schlagzeug

Auszeichnungen Bearbeiten

  • Preis der Deutschen Schallplattenkritik: Jahrespreis 2008
  • Latin Grammy Nominierung als “Best new artist” 2006[10]
  • Top 5 der musikalische Neuerscheinungen 2005 beim französischen Magazin Les Inrockuptibles

Diskografie - Labels weltweit Bearbeiten

  • CéU (USA 2007) (#69 Billboard 200/#4 Top Independent Albums/#1 Top Heatseekers)
  • Vagarosa (2009), Six Degrees Records, Ceu- Plattenlabel weltweit:[11]
  • Spanien/Portugal/Brasilien/Mexiko/Chile/Argentinien - Warner Music, www.warnermusic.com
  • Großbritannien - Whatmusic, www.ceumusic.com
  • USA - Six Degrees Records, www.sixdegreesrecords.com
  • Frankreich/Benelux/Italien - Oplus Music, www.oplus.org
  • Kanada - LCL Music, www.fusion3.com
  • Japan - JVC Music, www.jvcmusic.co.jp

Trivia Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  1. David Dye, "CéU: From Brazil with Love," World Cafe (National Public Radio), 30 April 2007, on NPR.org.
  2. biografische Angaben auf der Website von Six Degrees Records
  3. CéU's Biographical Sketch at SixDegreesRecords.com.
  4. Album-Rezension in Einzeltiteln
  5. Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.: Jahrespreis 2008 für CéU
  6. http://www.sixdegreesrecords.com/tourdates.php
  7. FAZ vom 22. Juli 2010, Seite 41
  8. "Singer Ceu brings back to Brazilian music" (Reuter's report), 20th April 2007.
  9. Marty Lipp auf rootsworld.com
  10. 7th Annual Latin Grammy Awards (englisch)
  11. Ceus Profil auf Myspace (2007)
  12. David Dye, "CéU: From Brazil with Love," World Cafe (National Public Radio), 30 April 2007, on NPR.org.
  13. laut Artikel der englischsprachigen Wikipedia

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