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Clueso

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Clueso in Erfurt (2006)
Clueso in Erfurt (2006)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Gute Musik
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Weit weg
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So sehr dabei
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So sehr dabei - live
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Clueso & Stüba Philharmonie
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Singles[1]
Kein Bock zu geh'n
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Chicago
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Lala
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Keinen Zentimeter
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Mitnehm'
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Niemand an dich denkt
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Gewinner
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Clueso [[[:Vorlage:IPA]]] (* 9. April 1980 in Erfurt; bürgerlicher Name Thomas Hübner) ist ein deutscher Sänger, Rapper, Songwriter und Produzent.

Biographie Bearbeiten

Clueso – der Name ist der Figur des Inspektor Clouseau aus Blake Edwards' Film Der rosarote Panther entlehnt – macht seit 1995 Musik, zunächst mit dem EFP 96 (Erfurt Projekt 1996), aus denen dann später die Wostok MCs wurden. Zu den Wostok MCs gehörten neben Clueso auch DJ Malik und Steer M, die auch heute noch oft mit Clueso auftreten. Durch zahlreiche Jams im Jenaer Kassablanca und in anderen Städten Deutschlands konnte er seine Fähigkeiten als Rapper und Entertainer trainieren.

Nach Abbruch seiner Friseurlehre 1998 lernte er seinen späteren Manager Andreas Welskop kennen. Die erste selbst hergestellte Vinyl-Veröffentlichung Clüsolo (damals noch als Clüso) erschien über einen Verlagsvertrag bei BMG Ufa. 1999 zog er mit Welskop nach Köln in die 10vor10-Studios und ein Jahr später bekam er einen Plattenvertrag bei Four Music. Bei diesem Label erschien dann 2001 das erste Clueso-Album Text und Ton. Mit seiner Live-Band Curfew spielte Clueso u. a. beim MTV HipHop Open in Stuttgart und beim Beats for Life in Köln.

2002 zog Clueso zurück nach Erfurt und nahm im neu gegründeten Zughafen, angesiedelt in einem Gebäude des Erfurter Güterbahnhofs, als Frontmann des Rowdy Clubs (mittlerweile Rhythm Club) das Rowdy-Club-Tape 2002 auf. Ein weiteres Jahr später begann die Produktion des zweiten Albums Gute Musik, das er 2004 fertigstellte. Daran beteiligt waren unter anderem Blumentopf, Marcel Aue, Steer M, Tilmann Jarmer, Delhia, Tim Neuhaus und der Erfurter Blues-Gitarrist Jürgen Kerth. Im Gegensatz zum sehr Rap-lastigen Vorgänger enthält es deutlich mehr Gesangsnummern, auf englische Gastbeiträge wurde verzichtet. Dabei werden neben den typischen Hip-Hop-Themen unter anderem auch die angenehmen und unangenehmen Folgen des Cannabiskonsums thematisiert (z. B. Vergessen ist so leicht). Wie schon das Vorgänger-Album enthält auch Gute Musik Skits.

Unter dem Umzug nach Erfurt litt die Zusammenarbeit mit seiner Band Curfew, weshalb er mehrere Thüringer Musiker um sich vereinte (hauptsächlich der Weimarer Band StoryPlay), mit denen er als Clueso und Band live unterwegs ist. Am 30. Januar 2005 erschien die Single Kein Bock zu geh’n. Mit diesem Lied vertrat er auch Thüringen beim Bundesvision Song Contest am 12. Februar 2005, wo er den siebten Platz erreichte. Clueso war 2005 Partner von Start Ab, dem „größten nicht-kommerziellen Remix-Contest Europas“.[2] Vom 3. Juni bis 5. Juni hatten die Teilnehmer des Wettbewerbs Zeit, aus den Aufnahmen für seine am 6. Juni erschienene Single Pizzaschachteln einen neuen Remix zu produzieren.

Im Oktober 2005 ging Clueso für das Goethe-Institut[3] als Botschafter für ein junges lebendiges Deutschland zusammen mit seiner Band auf Konzert-Workshoptour durch Italien. Seine Musik dient hierbei als Mittel, die Lyrik der deutschen Sprache ins Ausland zu tragen.

Am 19. Mai 2006 erschien sein drittes Album Weit weg, auf dem auch das Lied Chicago zu finden ist. Gemeinsam mit der STÜBAphilharmonie einem Thüringer Orchester, gab es am 3. Februar 2007 im Fritz-Club im ehemaligen Postbahnhof in Berlin ein Konzert, bei der Clueso gemeinsam mit dem Orchester und seiner Band seine Lieder in einem Arrangement für mehr als 70 Instrumente aufführte. Zwischen seinen eigenen Stücken spielte das Orchester Auszüge aus der sinfonischen Suite Metropolis von Steffen Heinze.[4] Dieses Konzert ist auch auf DVD erschienen (Clueso Live bzw. Clueso - Weit weg-Live). Diese Kollaboration wurde Ende 2007 fortgesetzt. Clueso war Vorband bei den Konzerten von Herbert Grönemeyer auf dessen 12-Tour im Mai/Juni 2007. Er wurde im Jahr 2007 von 1live mit einer Nominierung in der Kategorie Bester Live-Act des Radiozuhörerpreises 1LIVE Krone gewürdigt.

Im September 2007 erschien die Single Lala, ein Lied das eigens für den Soundtrack zum Film Leroy aufgenommen wurde. Am 14. Februar 2008 vertrat Clueso ein weiteres Mal das Bundesland Thüringen mit dem Lied Keinen Zentimeter bei dem von Stefan Raab veranstalteten Bundesvision Song Contest und belegte dort mit einem Punkt Rückstand den zweiten Platz.[5] Am 30. Mai 2008 wurde sein viertes Album So sehr dabei und seine zweite Single Mitnehm' veröffentlicht. Am 3. Oktober 2008 folgte die dritte Single Niemand an dich denkt aus dem gleichen Album.

Am 4. Dezember 2008 wurde Clueso mit der 1Live Krone als bester Künstler ausgezeichnet − er setzte sich gegen Thomas D, Peter Heppner, Curse und Nneka durch. Auch im darauf folgenden Jahr, am 3. Dezember 2009, erhielt Clueso die 1Live Krone als bester Künstler, außerdem bekam er für den Song Gewinner die Auszeichnung Beste Single [6].

Am 1. April 2009 erschien die vierte Single seines Albums, Gewinner. Ebenfalls im April 2009 erschien So sehr dabei LIVE als Live-CD/DVD, auf der auch Videos bzw. Auftritte mit Liedern seiner früheren Alben zu sehen sind.

Im Winter 2009 ging er mit der STÜBAphilharmonie auf Tour in ausgewählten Städten (Ludwigshafen, Kassel, Essen, Düsseldorf, sowie bei der EinsLiveKrone in Bochum). Im Juli 2010 erschien die Doppel-CD Clueso & Stüba Philharmonie, ein Mitschnitt während der Weihnachtskonzerte 2009 im Hamburger Rolf-Liebermann-Studio des NDR. Im Sommer 2010 reiste er nach Spanien, um dort sein neues Studioalbum aufzunehmen, welches im Frühjahr 2011 erscheinen wird. Im Oktober 2010 trat er wieder beim Bundesvision Song Contest auf, diesmal als Gastmusiker für den Thüringer Beitrag von Norman Sinn & Ryo, die den sechsten Platz belegten.

Anfang Dezember 2010 veröffentlichte Clueso sein erstes Buch Clueso. Von und über. Die Erstauflage war auf 1.000 Stück limitiert, handsigniert und nummeriert.[7] Das Buch enthält neben vielen Fotos auch Liedtexte, Anekdoten und Geschichten von und über den Künstler.

Diskographie Bearbeiten

Singles Bearbeiten

  • 2000: The Disk (mit Metaphysics)
  • 2000: Spiel da nich mit
  • 2001: Sag mir wo
  • 2003: Extended Player (EP)
  • 2004: Wart' mal
  • 2005: Kein Bock zu geh'n
  • 2005: Pizzaschachteln
  • 2005: Komm schlaf bei mir
  • 2006: Chicago, auch als Live-Version veröffentlicht
  • 2006: Out of Space
  • 2007: Lala
  • 2008: Keinen Zentimeter
  • 2008: Mitnehm'
  • 2008: Niemand an dich denkt
  • 2009: Gewinner
  • 2009: Wir wolln Sommer
  • 2011: Zu schnell vorbei

Alben Bearbeiten

  • 1998: Clüsolo
  • 2001: Text und Ton
  • 2003: Extended Player (EP)
  • 2004: Gute Musik
  • 2006: Weit weg
  • 2008: So sehr dabei
  • 2009: So sehr dabei - Live
  • 2010: Clueso & Stüba Philharmonie
  • 2011: An und für sich

DVDs Bearbeiten

  • 2007 Weit weg - Live
  • 2008 So sehr dabei (Bonus-DVD zum Album)
  • 2009 So sehr dabei - Live (Bonus-DVD)

Sonstige Bearbeiten

  • 2004: Stumme Königin ( Dancehallfieber Vol.2 )
  • 2006: Kann man nich lern mit Blumentopf (Juice Exclusive [CD #63])
  • 2007: Strange (im Soundtrack des Films Leroy)
  • 2009: Hoffnung Cover von Fantastischen 4 ( A Tribute to die Fantastischen 4)

Literatur Bearbeiten

  • Clueso: Clueso. Von und Über, Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2010, ISBN 3-896-02578-3

Auszeichnungen Bearbeiten

  • 1 Live Krone
    • 2008: für "Bester Künstler"
    • 2009: für "Bester Künstler"
    • 2009: für "Beste Single" (Gewinner)

Konzerte Bearbeiten

Seit dem LP-Release von Gute Musik spielten Clueso & Band 260 Konzerte mit einem Spektrum von 300 bis 60.000 Zuschauern pro Konzert. [9]

Weblinks Bearbeiten

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Clueso – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Chartquellen: DE AT CH
  2. Landesverband der Musikschulen in NRW e.V.: start-ab.com 06
  3. Clueso & Band: Rhythm & Poetry - Einfach gute Musik! Seite des Goethe-Instituts Rom, abgerufen am 10.03.2011
  4. Steffen Heinzes „Metropolis“ von Clueso & Band und STÜBA-Philharmonie aufgeführt. Website von Steffen Heinze. Abgerufen am 18. Februar 2010.
  5. Bundesvision Song Contest 2008
  6. derwesten.de: Clueso räumt bei der 1Live-Krone ab. Meldung vom 3. Dezember 2009
  7. Clueso: Von und über. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2010, ISBN 978-3896025784, 160 Seiten
  8. 8,0 8,1 http://www.musikindustrie.de/gold_platin_datenbank/ Gold-/Platin Datenbank
  9. Tourtagebuch auf Clueso.de: http://www.clueso.de/307.0.html

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