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Coolio

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Coolio (* 1. August 1963 als Artis Leon Ivey jr. in Monessen, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Rapper und Schauspieler.

Coolio.jpg

Coolio bei einem Live-Auftritt 2002

Leben Bearbeiten

Ivey kam schon sehr früh mit der Hip-Hop-Szene in Berührung. Nachdem er seinen Highschool-Abschluss erreicht hatte, trat er in die Hip-Hop-Gruppe von WC, WC & The Maad Circle, ein und trat zunächst im Hintergrund auf. 1994 trennte er sich von der Gruppe, um sein erstes Soloalbum It takes a thief aufzunehmen. Aus dem Album wurden die Lieder Fantastic Voyage, I remember und Mama I'm in love with a Gangster als Singles ausgekoppelt.

Den größten Charterfolg brachte ihm Fantastic Voyage. I remember wurde zum Soundtrack von Beavis und Butthead. 1995 brachte er sein bisher erfolgreichstes Album Gangsta's Paradise auf den Markt, welches sich über 4 Millionen mal verkaufte. Die gleichnamige Single erhielt 1996 einen Grammy und landete in einigen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland auf Platz 1 der Charts. Der Song ist auch der offizielle Soundtrack zum Film Dangerous Minds mit Michelle Pfeiffer. Für die Musik der Single wurde Stevie Wonders „Pastime Paradise“ seines Albums „Songs in the Key of Life“ gewählt. My soul, Coolios drittes Album, folgte 1997 mit der erfolgreichen Singleauskopplung „C U When U Get There“, basierend auf dem Kanon in D von Johann Pachelbel.

Nach einer 5-jährigen Pause folgte 2002 das erfolglose Album El Cool Magnifico. 2006 erschien The Return of the Gangsta, auf dem er von Snoop Dogg unterstützt wurde. Außerdem traten junge deutsche Rapper auf. Gangsta Lu übernahm in 4 einen Teil des Liedes. Auch Ladie K-la war auf dem Track Ladie and Gangsta zu hören.

Ivey sagt von sich selbst, dass er den Künstlernamen Coolio wählte, nachdem ihn beim Üben auf der Straße ein Passant gefragt hatte, ob er sich denn einbilde, Julio Iglesias zu sein.

Als Schauspieler war Coolio unter anderem in den Serien Allein gegen die Zukunft (1999), Die Nanny (1993), und den Filmen Batman & Robin (1997), Die Hölle Hollywood (1997), Mike Mendez’ Convent (2000), Daredevil (2003, Director's Cut) und Dracula.3000 (2004) zu sehen.

2004 nahm er an der ProSieben-Show Comeback teil, bei der er Dritter wurde, hinter Chris Norman, der das Finale gewann, und Benjamin Boyce.

Diskographie Bearbeiten

Alben Bearbeiten

  • 1994: It Takes a Thief
  • 1995: Gangsta's Paradise
  • 1997: My Soul
  • 2001: Fantastic Voyage – Greatest Hits
  • 2002: El Cool Magnifico
  • 2004: Comeback United – Greatest Hits
  • 2006: The Return of the Gangsta
  • 2008: Steal Hear
  • 2009: From the Bottom 2 the Top

Singles Bearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen
DE AT CH US UK
1994 Fantastic Voyage 91 3 -
1995 Gangsta's Paradise(feat. L.V.) 1 1 1 1 1
1996 Too Hot 24 24 9
1, 2, 3, 4 Sumpin' New 39 - - 9 13
It's All The Way Live 73 - - 29 34
1997 C U When U Get There(feat. 40 Thevz) 3 - - 12 3
Oh La La 80 - - - 14
2006 Gangsta Walk(feat. Snoop Dogg) - - - - 67

Weblinks Bearbeiten

Kopie vom 23.02.2011, Quelle: Wikipedia, Autoren, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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