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Eckart Ecky Kahlhofer, (* 24. April 1936 in Berlin) ist ein deutscher Komponist und Musiker.

Leben Bearbeiten

Kahlhofer begann noch während seiner Schulzeit als Banjospieler in der Düsseldorfer Altstadt, im Cicos, (...der Zwiebelkeller aus der Blechtrommel.) Dort und später auch bei den Düsseldorfer Feetwarmers, jazzte Kahlhofer u. a. mit Klaus Doldinger. Bevor sich Kahlhofer einen Namen als Solist machte, tingelte er 10 Jahre lang zwischen Paris und Zürich, Wien und Sylt durch die Lande, bis er 1968 bei den Hamburger City Preachers vor Anker ging und u. a. mit Inga Rumpf und Udo Lindenberg tourte; (letzterer am Schlagzeug). 1971 nahm er mit der Band das Album Come Back - Back To The City auf.[1] 1968 erschien auch sein Debüt-Album >Ziemlich merkwürdige Lieder<. Eckart Kahlhofer, der Nonsens-Barde, war eine One-Man-Big-Band. Kahlhofers Lieder mit ihrem hintergründigen Humor, als auch seine, wie eine Panflöte gepfiffenen Stücke, erfreuten sich beim Publikum grösster Beliebtheit. Kahlhofer arbeitete auch für den Kinderfunk des NDR. Die meisten seiner Kinderlieder nahm er live für die Sesamstraße auf. Neben Radiosendungen, wie Gesänge im Neon Mond oder im ZDF Songs, Chansons, Lieder, spielte er auf den verschiedensten Bühnen und Galas. Am 1. Oktober 1970 spielte Kahlhofer für seinen Freund Bernd Cordua, alias Onkel Pö, zur Eröffnung von dessen Hamburger Szene Lokal >Onkel Pös Carnegie Hall<, das Cordua nach dem weltbekannten Veranstaltungsort in New York City benannte. Bei seiner Rede parodierte Kahlhofer Bundespräsident Heinrich Lübke, es freut mich sehr, heute hier in der äää Karnickelhalle… (Ein Name der blieb.) Eckart Kahlhofer veröffentlichte 1973/74 ein weiteres Live-Album mit dem Titel Poet des sinnvollen Unsinns, auf dem sein Humor weit weniger naiv, eigentlich fast schon zotig wirkte, sowie ein Album mit Kinderliedern, Wenn die Affen träumen (CBS 53596), als auch sein einziges Liedermacheralbum Meine Freundin am Nachmittag. Der grosse Durchbruch aber blieb aus. 1978 erschienen Lieder mit und ohne Pfiff. Im November 1985 spielte Kahlhofer im Hansa Theater ...nicht gut, wie er selbst sagte. 1986 startete er noch einmal einen Comeback-Versuch mit einem neuen Programm und dem dazu erschienenen Doppel-Album Am dritten Herbst um viertel Uhr: Ein Flop. Von der Presse verabschiedet wurde Kahlhofer mit dem Tenor: Karies statt Karriere. Die grosse Pfeife ist verstummt. Kahlhofer stieg aus und ging angeln.

In seiner Kurzvita heisst es, Eckart Kahlhofer geb. 1936 in Berlin, lebt und arbeitet in Hamburg. Vormaliger Liedermacher, Angler, seit 1988 Atlantisforscher. Autor von Atlantis – die andere Dimension, mit dem er Atlantis im Nordwesten Europas nachweist.

Diskografie Bearbeiten

Alben (Auswahl) Bearbeiten

  • 1975 Meine Freundin am Nachmittag, CBS
  • 1983 Ziemlich merkwürdige Lieder, Deutsche Austrophon
  • 1984 Lieder mit und ohne Pfiff, Deutsche Austrophon

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.discogs.com/City-Preachers-City-Preachers-Come-Back-Back-To-The-City/release/2526925
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