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Ella Endlich

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It's Funny (als Junia)
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My Guy (als Junia)
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Who's the Other Woman (als Junia)
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Küss mich, halt mich, lieb mich
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Ella Endlich (* 18. Juni 1984 in Weimar; eigentlich: Jacqueline Zebisch) ist eine deutsche Popsängerin. Ende der 1990er Jahre landete sie als Teeniestar Junia einige Charterfolge.

Leben Bearbeiten

Im Alter von fünf Jahren zog Zebisch mit ihrer Mutter von Weimar nach Berlin, wo ihr Vater, Norbert Endlich, als Produzent arbeitete. 1994 sang sie erstmals im musikalischen Background eines Tonstudios. Während ihrer Schulzeit erhielt sie Gesangs- und Tanzunterricht, außerdem gestaltete sie mit eigener Choreografie und Performance verschiedene Videodrehs für den Popsender VIVA. Am 18. Juni 1998 unterzeichnete sie ihren ersten Plattenvertrag. Mit Bezug auf dieses Datum und den Monat ihrer Geburt wählte sie Junia als Künstlernamen.

Ihre erste Single It's Funny kam 1999 auf den Markt und erreichte Platz 17 in den deutschen Single-Charts und Platz 21 in der Schweiz. Ihre weiteren Singles konnten den ersten Erfolg nicht wiederholen. Der folgende Titel My Guy erreichte noch Platz 54 der Charts, die dritte Single Who's The Other Woman blieb nur in den hinteren Plätzen der Top 100, während der vierte und vorerst letzte Song Skaterboy (2000) keine Platzierung mehr erreichen konnte.

Sie nahm während der letzten Chart-Erfolge 2000 eine studienvorbereitende Ausbildung im Fach Musical am Musicalstudio Neukölln auf. Nach dem Abschluss der Realschule ging sie im Oktober 2001 an die Hochschule für Musik und Theater an der Bayerischen Theaterakademie. Während ihres Studiums wirkte sie in Kander/Ebbs And the World Goes Round mit, ferner gehörte sie 2001 und 2002 zum Ensemble der Bregenzer Festspielproduktionen von La Bohème und West Side Story. In City of Angels war sie im Prinzregententheater München und im Stadttheater Erfurt zu sehen. Ihre Tanzausbildung beinhaltet Ballet, Jazz, Hip-Hop, Modern, Afro und Step. 2005 erhielt sie ihr Diplom an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.

Ella Endlich spielte von 2005 - 2009 in den Musicals Heidi (Rolle: Tinette), Sweet Charity (Rolle: Betzy), Grease (Rolle: Sandy), Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose (Rolle: Lillifee), Best of Musicals (Rollen: Christine aus Das Phantom der Oper, Satine aus Moulin Rouge, Arielle aus Arielle, die Meerjungfrau, Elphaba aus Wicked – Die Hexen von Oz, Cosette aus Les Misérables) und in dem Theaterstück "Der Steppenwolf" nach Hermann Hesse.

Unter ihrem Künstlernamen Ella Endlich veröffentlichte sie am 27. November 2009 den Song "Küss mich, halt mich, lieb mich" mit einem Sample aus dem Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Dieser Song stieg auf Anhieb in die Airplaycharts ein. Über Weihnachten hin konnte der Song bis auf Platz 12 der Deutschen Charts vordringen - ihre bis dato erfolgreichste Platzierung.[4]

Endlich lebt in einer WG in Berlin-Kreuzberg.

Auftritte Bearbeiten

Musical- und Theaterauftritte Bearbeiten

  • La Bohème, Festspiele Bregenz 2002
  • West Side Story, Festspiele Bregenz 2003
  • City of Angels, Prinzregententheater München 2003
  • Lucky Stiff, Akademietheater München 2004
  • City of Angels, Stadttheater Erfurt 2004
  • Bring on tomorrow, Prinzregententheater München 2004
  • Into the Woods, Prinzregententheater München 2004
  • Heidi, Seebühne Walenstadt/Schweiz 2004
  • Sweet Charity, Grenzlandtheater Aachen 2005
  • Prinzessin Lillifee, Musical-Tour 2007
  • Grease, Theater St. Gallen, Grosses Haus 2007
  • Wob City, "Hallenbad" Wolfsburg 2007
  • Man muss nur darüber reden, Off Broadway Musicaltheater München 2009

Fernsehauftritte Bearbeiten

  • Moderation der Sendung What's up, VIVA 1999
  • Rache ist süß, Sat.1 1999
  • Harald Schmidt Show, Sat.1 1999
  • Telekom – Faces of Future 2050, HR 2004
  • Das Kreuz mit der Schrift, Fernsehserie, BR-alpha 2005
  • Aktenzeichen XY ungelöst, ZDF 2008
  • Adventsfest der 100.000 Lichter, ARD 2009
  • Willkommen bei Carmen Nebel, ZDF 2010
  • Moderation der Sendung Der Sommer war da, MDR 2010
  • Riverboat, MDR 2010
  • Aktion "Schwefelhölzchen", MDR 2010

Auszeichnungen Bearbeiten

  • 1. Preis und Publikumspreis Jugend kulturell-Förderpreis „Musical“ 2005
  • Gewinnerin MEDICA pro MUSICA 2006[5]

Quellen Bearbeiten

  1. Hit-Bilanz, deutsche Chart-Singles auf CD-Rom, Taurus Press
  2. Junia in den Swiss-Charts
  3. Chartverfolgung Deutschland
  4. Chartplazierungsverfolgung von "Küss mich, halt mich, lieb mich"
  5. Pressemitteilung von MEDICA e.V.

Weblinks Bearbeiten

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