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Eugenie Schumann

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Eugenie Schumann (* 1. Dezember 1851 in Düsseldorf[1]; † 25. September 1938 in Bern) war eine deutsche Pianistin und Autorin.

Leben Bearbeiten

Sie war eines von acht Kindern und jüngste Tochter von Robert und Clara Schumann. Eugenie Schumann studierte bei ihrer Mutter und bei Ernst Rudorff in Berlin Klavier. Sie stand jedoch zeitlebens im künstlerischen Schatten ihrer Mutter.[2] 1925 veröffentlichte Eugenie Schumann ihre Biografie Erinnerungen und 1931 eine viel beachtete Biografie über ihre Familie Robert Schumann: Ein Lebensbild meines Vaters, die in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Sie unterhielt eine Liebesbeziehung zu der Sängerin Marie Fillunger (1850–1930) genannt „Fillu“, die ab 1878 längere Zeit bei den Schumanns lebte.[2] Ab 1897 wohnte Eugenie Schumann in Interlaken in der Schweiz, wo sie 1938 neben Marie Fillunger auf dem Gsteig-Friedhof in Wilderswil bei Interlaken bestattet wurde.

Schriften Bearbeiten

  • Erinnerungen, J. Engelhorns Nachfahren, Stuttgart 1925. Neuausgabe mit Gedichten von Felix Schumann als: Claras Kinder. Dittrich, Köln 1995, ISBN 3-920862-05-8
  • Robert Schumann : ein Lebensbild meines Vaters, Koehler & Amelang, Leipzig 1931

Literatur Bearbeiten

  • Eva Rieger (Hg.): Mit 1000 Küssen Deine Fillu. Briefe der Sängerin Marie Fillunger an Eugenie Schumann 1875-93. Dittrich, Köln 2002, ISBN 3-920862-42-2
  • Eva Rieger: „Deine Liebe hat mir erst gezeigt was leben heißt“. Marie Fillunger (1850-1930) und Eugenie Schumann (1851-1938). In: Joey Horsley, Luise F. Pusch (Hg.): Berühmte Frauenpaare. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2005, S. 61-93.
  • Beatrix Borchard: Marie und Eugenie Schumann. In: Katharina Raabe (Hg.): Deutsche Schwestern: Vierzehn biographische Porträts. Rowohlt, Berlin 1997, S. 173-213
  • Titus Frazeni [d. i. Alfred Schumann]: Johannes Brahms der Vater von Felix Schumann : das Mysterium einer Liebe ; eine sehr ernste Parodie auf die ‚Erinnerungen‘ von Eugenie Schumann. Mit einem Geleitwort von Alfred Schumann und 6 Originalschnitten von Fritz Steinau. Manfred-Verlag, Bielefeld 1926

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Hermann Aellen (Hg.): Schweizerisches Zeitgenossenlexikon 2. Ausg. 1932
  2. 2,0 2,1 Janina Klassen: Clara Schumann: Musik und Öffentlichkeit, Böhlau, Köln 2009


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