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Filip Alilovic (*17. Mai 1989) ist ein kroatischer klassischer Gitarrist, Dozent und Komponist.


BiografieBearbeiten

Im Alter zwischen 11 bis 18 Jahren absolvierte er regional, wie national eine hohe Anzahl an Konzerten und war auf unterschiedlichsten Meisterkursen um sein spieltechnisches Können zu verfeinern. Gemeinsam mit der Dortmunder Philharmonie führte er als Sologitarrist in jungen Jahren mehrere Werke mit dem dort befindlichem Orchester auf. Mehrere Einspielungen für Bands, Einspielungen von anspruchsvollen Werken der Musikgeschichte, Einspielungen für Solokünstler und anderweitige Projekte begleiten seine Laufbahn.

Als Kind kroatischer Emigranten kam er früh in Kontakt mit der Musik seines Herkunftslandes und der "westlichen" Musik. Mehrere seiner Verwandten und Freunde der Familie waren Berufsmusiker. Dementsprechend wurde eine frühe Faszination für die Musik geweckt. Der 4-jährige mochte viele Instrumente, doch ein Instrument hat es ihm besonders angetan: Die Gitarre.

Nach einer musikalischen Früherziehung mit Fokus auf die Gitarre, wo man sein enormes Talent bestätigt sah, fing er an in einer Musikschule in Dortmund-Westerfilde namens "Musikschule Assheuer" die ersten Stunden auf der klassischen Gitarre zu nehmen. Der Junge überflügelte seine einstige Mentorin "Margret Assheuer" innerhalb von 1 1/2 Jahren und sie schickte ihn weiter zur städtischen Musikschule in Dortmund, mit der dringenden Bitte ihn in das dortige "Studienvorbereitungsprogramm" aufzunehmen. Trotz des "zu frühen Alters" wurde er "inoffiziell" aufgenommen und besuchte die dortigen Kurse, bis er 2005 offiziell aufgenommen werden konnte. Prof. Hans-Günther Weidensdorfer unterrichtete ihn zwischen 2001-2007 und bildete ihn weiter auf der Gitarre aus: Daraufhin absolvierte er ein Jungstudium bei Prof. Frank Gerstmeier, tätig an der HfM Detmold.

Da seine Familie in den frühen Jahren seines Schaffens finanziell nicht gut gestellt war, übernahm die Stadt die ganze Förderung des aufstrebenden Talentes. Sein erster Auftritt im Westfalenpark vor 1000 Leuten im dort befindlichem "Sonnenzelt" war im Jahr 2000. Der damals 11 Jährige führte die "Recuerdos de la Alhambra" von Francesco Tarrega auf und eine große Palette an klassischer Gitarrenliteratur. Daraufhin folgten mehrere Auftritte auf regionaler Ebene, die die Aufmerksamkeit auf den jungen Gitarristen lenkten.

Erste Kompositionen ab 2001Bearbeiten

Sein Bühnenprogramm wandelte sich in rasender Geschwindigkeit. In jungen Jahren fing er an immer mehr eigene Werke auf die Bühne zu bringen. Mehr und mehr Fördervereine, wie auch anderweitige Kulturorganisationen waren angetan von dem Jungen, der seine eigenen Werke aufführte und nicht scheute, diese neben Meisterwerken von Bach und anderen Komponisten im Bühnenprogramm mit aufzunehmen. Darunter die "Richard Wagner Stiftung Dortmund e.V", wie auch der Kulturförderverein Dortmund. Seine anfänglichen Kompositionen ließen die sonderbare Mischung schon verkünden. Sie klangen romantisch, nahezu mediterran, aber mit einem Hauch von südslawischer Folklore. Letzteres Element sollte im Laufe der Zeit immer enger in sein Schaffen fließen, was Heute den Grundduktus seiner Werke ausmacht. Enorm viele Taktwechsel, schnelle Läufe und eine gewisse, hoffnungsvolle Melancholie. In dieser Zeit entstand auch eine einzigartige Transkription für die klassische Gitarre vom dem Stück "Fantasie Impromtu" von Frederic Chopin. Filip Alilovic war der erste und einzige Gitarrist, der dieses Stück für die klassische Gitarre umschrieb und aufführte.

nach 2011Bearbeiten

Ab dem 18ten Lebensjahr hatte er schon angefangen zu unterrichten. Darunter in seinem Gymnasium wo er 2010 Abitur machte und auf mehreren Musikschulen. Statt sein Jungstudium in ein weitergehendes Studium der Komposition zu verwandeln, entschied er sich diesen Weg nicht zu gehen. Er fing daraufhin ein Privatstudium der Komposition bei Prof. Werner Seiss an, der seinen kompositorischen Horizont erweiterte und sein Können in allen Epochen und Sparten der Musik festigte. In dieser Zeit zog er sich vollständig von der Bühne zurück. Private Schwierigkeiten und ein Erwartungsdruck, mit dem er damals in dem Alter nicht umgehen konnte, ließen ihn zu der Entscheidung kommen eine Pause einzulegen. In dieser Zeit der "Zurückgezogenheit" entstanden viele Werke, die in mehreren Kleinkunstfilmen genutzt wurden als Begleitmusik. Den Abschluss dieser Schreibphase bildet das Stück "Der Blutmond .- ein nächtliches Epos für die Gitarre". Ein großer Coup für ein online frei verfügbares Werk. 700 Downloads, mehrere Produzenten die sich zur Aufnahme und Weiterverarbeitung dieses Werkes angeboten haben. Daraufhin kehrte er auf die Bühnen schrittweise zurück

Zwischen 2015 und 2017 kehrte Filip Alilovic nochmals auf die Bühnen zurück. Darunter begleitete er für die "Cinestar AG" eine 1 1/2 Jahre gehende Konzertreihe mit ihm als Hauptact, wo er sich schrittweise wieder dem Bühnenleben näherte und mit seinem Namen geworben wurde. Sein Comebackkonzert gab er 2014 im Rombergpark Dortmund im altehrwürdigem Turmhaus, wo mehrere internationale Top-Acts der Klassik dito aufgetreten sind.

Neben den eigenen Kompositionen, die im Internet verfügbar sind, wie auch als limitierte Bandbücher, arbeitet er gerade an einem Duo-Projekt namens "Fil and Phil" guitar duo. Es ist ein akustisches Gitarrenduo bestehend aus Filip Alilović und seinem ehemaligem Schüler Philipp Sachser, der es mit seiner LP "Tasty grooves" auf international verkauften Musiksamplern schaffte und somit einen gigantischen Erfolg mit seiner Debüt-CD erzielte. In Dortmund-Asseln im eigenem Tonstudio wird die im Jahr 2018 erscheinende LP dieses Gitarrenduos produziert. Die Musik dieses neuen Duoprojektes überspannt kunstvoll den Bogen zwischen Tradition und Moderne und ist als eine Fusion aus Klassik, Jazz/Blues und Rock zu beschreiben. Das Duo trat erstmals auf in Castrop Rauxel im Jahr 2017 und konnte eine hohe Besucherzahl verbuchen , wie auch rege Begeisterung beim Publikum erzielen.

Nebenbei ist Filip Alilovic als Tonstudiomusiker tätig und unterstützt die Kunstszene seiner Stadt enorm bei unterschiedlichsten Aufnahmen, Projekten, wie auch Konzerten. Darunter ist eine Zusammenarbeit mit dem Frontmann der international bekannten Krautrockband "Jellyplanet" namens Stephan "Hendricks" Riepke zu erwähnen, mit dem er bei einem Cover von Smells like teen spirit zusammenarbeitete.