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Freakstock

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Freakstock mainstage 2004.jpg

Lobpreis beim Hauptseminar auf der Mainstage des Freakstock 2004

Das Freakstock ist ein christlich-alternatives Festival. Organisiert wird das jährlich stattfindende Festival von den Jesus Freaks, einer christlich-freikirchlichen Glaubensgemeinschaft. Erstmals 1995 in Wiesbaden veranstaltet, fand es zwischen 1997 und 2008 in Gotha (Thüringen) auf der Galopprennbahn Boxberg statt. Vom 29. Juli bis 2. August 2009 fand das Freakstock auf einem neuen Gelände, einer ehemaligen Kaserne, bei der Stadt Borgentreich im Kreis Höxter im Osten von Nordrhein-Westfalen statt.

Geschichte Bearbeiten

Erstmals am 24. März 1992 soll die Idee des Freakstocks gefallen sein. Die erste Umsetzung des Freakstocks fand im November 1995 in Wiesbaden mit rund 400 Teilnehmern statt. Damals hatte es noch den Untertitel „The Jesus Freaks Festival“. Als Veranstaltungsort dienten die Gemeinderäume einer Kirche in Wiesbaden, in denen sich damals auch die Jesus Freaks Mainz trafen. Bei diesem Freakstock kam die Idee auf, das Festival alle sechs Monate zu veranstalten, was aber niemals umgesetzt wurde.[1]

Ein Jahr später wechselte das Festivalkonzept hin zu einem Open Air. Der Veranstaltungsort war ein Fußballplatz in Neudrossenfeld, in der Nähe von Bayreuth. Das Festival hätte beinahe noch abgesagt werden müssen, da das Freakstock und der 100. Geburtstag von Rudolf Heß auf demselben Tag fielen. Der Verfassungsschutz hatte Bedenken, dass es zu Ausschreitungen kommen könnte. Durch das Engagement des Bürgermeisters von Neudrossenfeld ging jedoch das erste Open-Air-Freakstock über die Bühne. Es kamen rund 800 Besucher.[1]

1997 zog es auf den Boxberg nach Gotha um. 1998 wurde der Untertitel von „Jesus Freaks Festival“ in „Jesus Festival“ umbenannt.[1]

In der Folgezeit ist die Besucherzahl stetig gewachsen. 2004 waren circa 8.000 Menschen zu Freakstock auf dem Boxberg. Mit 60 Bands auf insgesamt 5 Bühnen gehörte das Freakstock zu den größten christlichen Festivals in Europa. Seit Mitte der 2000er sind die Teilnehmerzahlen rückläufig, so kamen 2007 4.000 und 2008 nur 2.800 Besucher (Veranstalterangabe) auf das Festival. 2009 fand das Freakstock auf einem ehemaligen Kasernengelände in Borgentreich statt, und es kamen laut Veranstalterangaben 3.256 Teinehmer.[2]

Jahr Datum Thema Besucher
1995AugustThe Fathers Love400
1996AugustDen Lauf vollenden800
1997AugustZurück zu ersten Liebe7500
1998August?6000
1999August?6000
200330. Juli bis 3. August?6000
200428. Juli bis 1. AugustHappy Birthday Freakstock. Thank you Jesus!7.000
20054. bis 7. Augustverknallt in Jesus6.500
20063. bis 6. AugustYou are not alone5.500
200726. bis 29. JuliREBOOT4.000
200830. Juli bis 3. Augustjesus.2.800
200929. Juli bis 2. AugustHand aufs Herz3.256[2]
201028. Juli bis 1. AugustBeine in die Hand 3.000
20113. bis 7. AugustKurs auf Jesus

2011 Bearbeiten

Vom 3. August bis 7. August 2011 fand zum dritten Mal das Freakstock in Borgentreich statt. Unter dem Motto „Kurs auf Jesus“ traten auf verschiedenen Bühnen mehrere Bands, Solokünstler, Disc- und Video Jockeys auf, außerdem wurden Lesungen gehalten.

2010 Bearbeiten

Vom 28. Juli bis 1. August 2010 fand zum zweiten Mal das Freakstock in Borgentreich statt. Unter dem Motto „Die Beine in die Hand nehmen“ traten auf sechs Bühnen insgesamt 85 Bands sowie Daniel Benjamin (D), Good Weather Forecast (D), No Longer Music (USA) und Social Suicide (N) auf.[3]

2009 Bearbeiten

Auf dem Festival 2009 vom 29. Juli bis 2. August sind neben zahlreichen Beteiligten Daniel Benjamin und White Flags Burning hervorzuheben.[4]

2008 Bearbeiten

Das Line-up 2008 setzte sich aus zahlreichen Bands unter der Beteiligung von [d:projekt, Sarah Brendel und Seventh Avenue zusammen.

2007 Bearbeiten

2007 spielte auf der Mainstage unter vielebn anderem Daniel Benjamin.

2006 Bearbeiten

Auf dem Freakstock 2006 spielten unter anderem:

Deep Insight, Descend To Rise, John Mark McMillian, No Innocent Victim, Obadja, Sacrificium, The voilet Burnig, Today Forever, Toelz, Waiting for Steve

2004 Bearbeiten

Das Band Line-up umfasste neben vielen Bands die Allee der Kosmonauten (D) und Seekersplanet.

2003 Bearbeiten

2003 traten neben zahlreichen Künstlern Arson (D) und Sarah Kaiser (D), auf dem Freakstock auf.

Ablauf Bearbeiten

Freakstock beginnt mittwochs vor dem ersten Augustwochenende und schließt am darauf folgenden Sonntag.

Auf dem Freakstock werden abends auf mehreren Bühnen alle möglichen Musikstile von Thrash Metal, Punk, Hardcore über Country bis hin zu Reggae und Hip-Hop live gespielt. Mittags finden Workshops zu verschiedenen Glaubensthemen statt. Am Nachmittag gibt es das sogenannte Hauptseminar, welches zum größten Teil aus Lobpreis und einer Predigt besteht. Auch zwischendurch gibt es immer wieder Lobpreis und Konzerte auf verschiedenen Bühnen. Bis 4:00 Uhr legen verschiedene DJs Musik auf.

Weblinks Bearbeiten

Medienecho Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Vgl. Aussage Mirko Sander in Der Kranke Bote. Nr. 3 Juni/Juli 2007
  2. 2,0 2,1 FreakstockAllgemeineZeitung Sonntag (vom 2. August 2009)
  3. Line-Up des Veranstalters, abgerufen am 4. Januar 2010
  4. Festival Line-Up auf der Seite des Veranstalters, Stand 4. Juni 2009

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