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Der Große Chor Hoyerswerda wurde im Frühjahr 2010 in Hoyerswerda durch Teilnehmer des Projekts „Sixtinische Madonna“ (ehemaliges Projekt des Schulfördervereins des Lessinggymnasiums Hoyerswerda) gegründet und am 9. Juni 2010 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Dresden unter Nummer 7675 eingetragen. Die künstlerische Leitung des Chores hat eine Musiklehrerin des Lessing-Gymnasium Hoyerswerda inne. Im Großen Chor Hoyerswerda studieren Choristen der regionalen Chöre (unter anderem sind der Landesjugendchor Sachsen, der Frauenchor musica viva, das Vocalensemble Amici della musica, der Kammerchor Hoyerswerda, die Lessinger’s des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda, der Chor aus Wiednitz, die Brauchtumgruppe aus Schwarzkollm, der Chor aus Seidewinkel und der Männerchor aus Lohsa vertreten) verschiedenste Werke zahlreicher Komponisten ein.

Ziel des Vereins ist die Einstudierung und Aufführung umfangreicher, anspruchsvoller und größerer Chorwerke, die ein einzelner Chor in Ermangelung personeller und finanzieller Ressourcen nicht einstudieren und aufführen kann.

Projekte Bearbeiten

Die Sixtinische Madonna Bearbeiten

Die Rocksuite „Sixtinische Madonna“ der Gruppe Electra (Band)[1], geschrieben in drei Akten, Der Maler, Das Bild, Der Betrachter, ist eine besondere Verknüpfung von deutscher Rockmusik und Chorgesang. Der Text zur Suite (Musik) stammt aus der Hand von Kurt Demmler und komponiert wurde sie von Bernd Aust. Einst (Frühjahr 1979) wurde die Suite vom der Gruppe Electra zum 10-jährigen Bandjubiläum mit dem Kammerchor der Hochschule „Karl Maria von Weber“ in Dresden aufgeführt. Nach mehr als 29 Jahren wurde die Suite am 17. Oktober 2008 in der Lausitzhalle Hoyerswerda durch den Großen Chor Hoyerswerda wieder der Öffentlichkeit präsentiert.

Zum Ende einer Ausstellung der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 26. Mai bis 26. August 2012 wird das Staatsschauspiel Dresden ein Konzert der Gruppe Electra, unterstützt von Solisten der Neuen Elbland Philharmonie und dem Großen Chor Hoyerswerda, veranstalten, in dessen Rahmen die Rocksuite dargeboten werden wird.[2]

Magnificat Bearbeiten

Das von dem englischen Komponisten John Rutter komponierte Musikstück Magnificat ist eine Lobpreisung des Herren und der heiligen Jungfrau Maria. Der Text des Magnificat stammt aus dem Lukas-Evangelium. Maria antwortet damit dem Erzengel Gabriel, welcher gekommen ist, ihr die Geburt Jesu Christi anzukündigen. Es gilt als einer der bedeutendsten biblischen Texte.

Bereits im ersten Satz, dem „Magnificat anima mea“ wird Rutters Absicht klar, ein fröhliches Magnificat zu schreiben. Der Wechsel von 6/8- und 3/4-Takten erinnert am ehesten an Leonard Bernstein und „America“ aus der „West Side Story“. Diesem energievollen Anfang kann sich niemand entziehen. Die übrigen Sätze zeigen alle ihre ganz eigenen Charaktere: das „Fecit potentiam“ zeigt fast militärische Züge, ganz im Gegensatz dazu ist das „Et misericordia“ ein zarter Satz, in dem der Solo-Sopran nur sehr zurückhaltend begleitet wird.

John Rutter schrieb das Magnificat in wenigen Wochen. Es wurde kurz nach der Vollendung im Mai 1990 in der Carnegie Hall in New York City uraufgeführt.

Es ist vorgesehen, das Stück nach dreijähriger Probezeit in der Lausitzhalle Hoyerswerda, unter der Leitung des Generalmusikdirektors Eckehard Stier[3] und drei weiteren Städten zusammen mit der Neuen Lausitzer Philharmonie im April 2013 aufzuführen.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. electra-music
  2. electra Das Konzert
  3. Eckehard Stier

Weblinks Bearbeiten

  1. [[http://www.frauenchor-musica-viva.de
  2. 1]]
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