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Kammerchor Böhlen

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Kammerchor Böhlen
Sitz: Böhlen / Deutschland
Gründung: 1934/35
Gattung: Kammerchor
Leitung: Andreas Moritz
Stimmen: (SATB)
Website: http://www.kammerchor-boehlen.de

Die Gründung des Kammerchor Böhlen geht auf die Jahre 1934/35 zurück. Auf eine Initiative des Oberpoliers P. Lange im Böhlener Betrieb der „Aktiengesellschaft Sächsische Werke“ fanden sich Werktätige zusammen, um durch Chorgesang Betriebsveranstaltungen zu verschönen. Der Chor war bis 1939 Betriebschor im Böhlener Betrieb der Aktiengesellschaft Sächsische Werke. Der zweite Weltkrieg brachte dem Chor jedoch das vorläufige Ende.

Nach dem zweiten Weltkrieg, als der Böhlener Betrieb der Aktiengesellschaft Sächsische Werke sowjetischer SAG-Betrieb wurde, begannen auf Anweisung der sowjetischen Kulturdirektion einzelne Gesangsgruppen in den Abteilungen mit der Chor-Probenarbeit, so auch Anfang 1947 der Gemischte Chor des Benzinwerkes Böhlen. Im Zeitraum bis Anfang 1948 erfolgte eine Zentralisierung aller Gesangsgruppen des Braunkohlenwerkes, aller Werkstätten des Betriebes, der Verwaltungsbereiche sowie des Benzinwerkes zu einem Betriebschor, der am 1. Mai 1948 seinen ersten großen Auftritt mit ca. 80 Sängerinnen und Sängern hatte.

Mit der Gründung der FDJ wurde 1956 unter der künstlerischen Leitung von Walter Knape und der Trägerschaft des Benzin- und Braunkohlenwerkes Böhlen aus diesen Gesangsgruppen ein Ensemblechor gebildet. Das damalige Repertoire bestand zur Hälfte aus zeitgenössischen und politischen Liedern sowie aus Volksliedern.

1950 bis Anfang der 1960er Jahre gab es neben dem Chor auch einen Jugendchor. 1962 bis 1972 übernahm der ehemalige Kruzianer J. Schneider die Leitung des Chores. Reisen führten den Chor zu Volkskunstfesten nach Ungarn, Polen und der ehemaligen CSSR.

Auftritte und Auszeichnungen Bearbeiten

  • 1967 wurde der Chor mit „Oberstufe“ eingestuft
  • 1969 Auszeichnung „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“
  • Kulturfesttage im Kulturhaus seit 1960
  • Arbeiterfestspiele der DDR 1971
  • Sängerwettstreit auf der Wartburg
  • 750-Jahr-Feier Berlin (1987)
  • 218. Folge der Sendereihe „Das müsste doch zu machen sein“ von Radio DDR und FDGB in der Mannschaft des Böhlener Werkes.
  • regelmäßige eigene Auftritte a capella als auch in Zusammenarbeit mit dem Westsächsischen Symphonieorchester

Entwicklung des Chors nach der Wiedervereinigung Bearbeiten

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands verlor der Chor die Trägerschaft des VEB Kombinat „Otto Grotewohl“ Böhlen. Um weiter aktiv bleiben zu können, integrierte er sich im Böhlener Kulturverein e.V. und schloss sich dem Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC) an. Unter der Leitung eines gewählten Chorvorstandes und seines künstlerischen Leiters Andreas Moritz war der Chor in der Lage, sehr anspruchsvolle Musikwerke geistlichen und weltlichen Ursprungs vieler Epochen weiter aufzuführen.

Chorleitung Bearbeiten

  • 1947- : Walter Knape
  • Otto Didam
  • 1962-1972: Jochen Schneider
  • ? Urban
  • Johannes Schulz
  • Kurt Seidel
  • Reinhard Pohl
  • Georg Christoph Biller
  • Heinz Wieck
  • ? Petzold
  • ? Hammernik
  • Marita Gruber
  • Hans Wolf
  • sei ca. 1989: Andreas Moritz

Seit über 20 Jahren wird der Chor vom Pianisten, Komponisten und Hochschullehrer Andreas Moritz geleitet.

Repertoire Bearbeiten

  • Altes, klassisches Liedgut
  • Motetten und geistliche a-cappella-Gesänge von Schütz, Bach, Mozart, Brahms, Bruckner,Haßler, Isaac, Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy
  • Volkslieder aller Jahrhunderte und chorsinfonische Werke von Bach, Beethoven und Mozart. Moderne Werke von Hugo Distler und Carl Orff.
  • für den Chor komponierte Werke des Chorleiters Andreas Moritz.

Bisher produzierte CDs Bearbeiten

  • W. A. Mozart: Die Zauberflöte, Gesamtaufnahme in einer Bearbeitung für das Sinfonische Bläserensemble 1996 (Deutsches Musikarchiv: T 1998 CD 16268)
  • Sächsische Chöre singen Weihnachtslieder 1997 (Deutsches Musikarchiv: T 1999 CD 01446)

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