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Kukomare

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Kukomare
Allgemeine Informationen
Genre(s) Funk-Rock
Gründung 1981
Auflösung 1984
Gründungsmitglieder
Elke Brüdigam
Gesang, Gitarre
Dieter Müller
Gesang, Bass
Werner Mühlenbrock
Leadgitarre, Keyboard, Gesang
Rolf Schild
Percussion
Walter Pinnow
Udo Zielke
Technik
Alfons Mersch


Kukomare ist eine Funk-Rock-Band, die im März 1982 gegründet wurde. Die Band hat Wurzeln in Recklinghausen und Marl. Der Name setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Worte „Kultur Kooperative Marl/Recklinghausen“. Sie bestand aus Musikern verschiedenster Stilrichtungen, wodurch die Musik eine Synthese aus Rock, Funk, Reggae und lateinamerikanischen Elementen darstellte. Gepaart mit zeitkritischen Texten zum kalten Krieg, dem politischen Umschwung und "Job-Sharing" war unverkennliches Merkmal die durch Schlagzeug und Perkussions unterlegten Rhytmuskaskaden und der mehrstimmige Gesang und eine herausragende Bühnenperformance.

Gründungsmitglieder waren Elke Brüdigam (Gesang, Percussion), Dieter Müller (Gesang, Gitarre), Werner Mühlenbrock (Gesang, Bass) Rolf Schild (Leadguitar, Keyboards, Gesang), Walter Pinnow (Percussion), Udo Zielke (Schlagzeug) und Alfons Mersch (Technik). In dieser Formation gewann Kukomare mehrere Musikausscheidungen u.a. am 24.04.1983 beim Rock Festival in Datteln im Finale gegen die favorisierte Formation "Blizzard" sowie "Andersrum" und später auch bei "Jugend rockt" in Duisburg. Zwischenzeitlich stießen Andreas "Mogly" Lienke (Keyboard) und für einen kurzen Zeitraum Bettina Wüller (Querflöte) hinzu. Die Band kann als Begründer des jährlichen Marler Open-Airs "Umsonst und Draußen" angesehen werden, das sich insbesondere in den 80er Jahren zu einem 3-tägigen Musikspektakels mit mehreren tausend Besuchern entwickelte, welches auf dem Gelände eines "instandbesetzten" Bauernhofes in Marl stattfand. Hier befand sich auch der Probenraum der Band.

In Wolfgang Scheideler fand die Gruppe einen jungen Produzenten, der ein Tonstudio in Haltern/NRW gründete. Hier wurden zunächst Demo-Bänder produziert. Gute Kontakte zum DGB vermittelten den Auftrag zur Vertonung eines Werbefilms, was in dem Tonstudio statt fand. Mit einem Auftritt im Musikzirkus Hannover gelang ein Auftritt, der in Ausschnitten im NDR-Fernsehen übertragen wurde. Zuvor waren sie bereits bei zahlreichen Open-Air-Veranstaltungen in Marl, Oer-Erkenschwick und Bielefeld in Erscheinung getreten, ebenso wie auf diversen Solidaritätsveranstaltungen. In Erinnerung blieben aus dieser Zeit insbesondere die Auftritte am 19.10.1982 als Vorgruppe der "bots" ("sieben Tage lang") im Theater Marl, und am o3.01.1983 in der "Zeche" Bochum, was Berichte und Interviews in der Kultur- und Szenezeitschrift "Flaschenöffner" zur Folge hatte.

Später stieß Christoph "Kiko" Maßbaum am Keyboard hinzu, der heute als Mistermaster, Komponist und Produzent von Bands wie "Stoppok", "Unheilig" oder Interpreten wie Thomas Godoj und Mike Leon Grosch der Musikszene treu geblieben ist. Mit ihm entwickelte sich die Gruppe zu einer Art Rock-Big-Band mit Bläsern (bis zu 3 x Saxophon , Trompete, Posaune), unter ihnen Rolf Hagelstange am Saxophon, 2 zusätzlichen Sängerinnen und dem einarmigen Pianisten und Soul-Sänger Ronnie Drescher, der im Jahr 2012 als 47-jähriger beim "Supertalent" nach längerer Bühnen-Abstinenz mit dem Klassiker "Walzing Matilda" einen großen Auftritt haben sollte. Es fanden Auftritte insbesondere bei Open Air-Festivals wie das "Bullshit" in Oer-Erkenschwick oder im Musikzirkus in Oberhausen statt.

Management der Band war die recklinghäuser Firma "pidi", bestehend aus Vera Polek und Petra Diesing.

Das letzte Konzert der Band fand am 15.11.1984 im Musikzirkus in Bielefeld, damals Europas größtes vollklimatisiertes Zirkuszelt, vor ca. 3000 Zuschauern statt. Die Plakate zeigten die Aufschrift "Kukomaré & Cochise spielen für Greenpeace". Kukomare fand sich damit fast auf Augenhöhe mit der damals populären Band Cochise, die sich Ende der 70er bis Ende der 80er bei ca. 1000 Auftritten und trotz geringer Werbung über 120.000 verkauften Tonträgern einen Namen gemacht hatten. Kurz darauf löste sich Kukomare quasi auf dem Gipfel ihres Erfolges auf.


Soundbeispiele:

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