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Lil’ Kim

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Lil’ Kim (2008)

Lil’ Kim (* 11. Juli 1975 in Brooklyn, New York City; eigentlich: Kimberly Denise Jones) ist eine US-amerikanische Rapperin, Sängerin und Schauspielerin.

Leben Bearbeiten

Nach der Scheidung ihrer Eltern wuchs Lil’ Kim in einem Kinderheim auf. Durch die Bekanntschaft mit ihrem späteren Mentor und Liebhaber, The Notorious B.I.G. kam sie zur Musik. 1996 erschien ihr Debütalbum Hard Core. Ihren Durchbruch in Europa schaffte Lil’ Kim 2001 mit dem Phil-Collins-Cover In the Air Tonight. Ihren größten Erfolg hatte sie zusammen mit Mýa, Pink und Christina Aguilera mit der Coverversion von Lady Marmalade – ein Nr.-1-Hit in Deutschland, den USA und Großbritannien. Für diesen Song konnten sie einen Grammy, die höchste Auszeichnung im Musikgeschäft, mit nach Hause nehmen.[1]

Im Juli 2005 wurde Lil’ Kim wegen Meineids zu einer Haftstrafe von einem Jahr und einem Tag und einer Geldstrafe von 50.000 Dollar verurteilt. Sie hatte 2003 unter Eid ausgesagt, nicht bei einer Schießerei vor dem Studio des Radiosenders Hot 97 anwesend gewesen zu sein, um zwei beteiligte Freunde, unter anderem ihren Manager, zu schützen. Später wurde sie mit Hilfe von Videoaufnahmen überführt. Am 19. September 2005 trat sie die Haftstrafe an. Eine Woche vor ihrem 31. Geburtstag, am 4. Juli 2006, wurde sie vorzeitig wegen guter Führung aus der Haft entlassen.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie in Deutschland durch ihren Song Kimnotyze (ein Cover von Notorious B.I.G.s Hypnotize), den sie nach dessen Tod zusammen mit dem Rapper Trooper Da Don und dem Polen DJ Tomekk aufnahm und dabei teilweise in deutscher Sprache rappte.

In Südkorea wurde sie mit dem Song Girls in einem Featuring mit dem dort erfolgreichen Sänger Se7en bekannt.

Diskografie Bearbeiten

Alben Bearbeiten

Studioalben
  • 1996: Hard Core
  • 2000: Notorious K.I.M.
  • 2003: La Bella Mafia
  • 2005: The Naked Truth
Andere Alben
  • 2005: The Dance Remixes (Kompilation)
  • 2008: Ms. G.O.A.T (Mixtape)

Singles Bearbeiten

Jahr Titel Chart-Positionen Album
DE
[2]
AT
[3]
CH
[4]
US
[2]
UK
[2]
1996 No Time
(featuring Puff Daddy)
18 45 Hard Core
1997 Crush on You 16 23
Not Tonight
(featuring Left Eye, Missy Elliott, Da Brat & Angie Martínez)
99 6 11
Hit Them Wit Tha Hee
(mit Missy Elliott & Mocha)
24 Supa Dupa Fly (Missy Elliott)
1998 It’'s All about the Benjamins
(mit Puff Daddy, The LOX & The Notorious B.I.G.)
2 18 No Way Out (Puff Daddy)
Money, Power & Respect
(mit The LOX & DMX)
17 Money, Power & Respect (The LOX)
1999 Notorious B.I.G.
(mit The Notorious B.I.G. & Puff Daddy)
68 Born Again (The Notorious B.I.G.)
Quiet Storm
(mit Mobb Deep)
106 Murda Muzik (Mobb Deep)
Get Naked
(mit Methods of Mayhem)
93 Methods of Mayhem (Methods of Mayhem)
2000 No Matter What They Say 60 35 The Notorious K.I.M.
How Many Licks
(featuring Sisqó)
58 75
2001 Lady Marmalade
(mit Mýa, P!nk, Christina Aguilera und Missy Elliott)
1 3 1 1 1 Moulin Rouge (Soundtrack)
In the Air Tonite
(mit Phil Collins)
3 8 11 26 Urban Renewal (Phil Collins)
Kimnotyze
(mit DJ Tomekk & Trooper Da Don)
6 31 43 Beat Of Life Vol. 1 (DJ Tomekk)
Wait a Minute
(mit Ray J)
76 80 30 54 This Ain’t A Game (Ray J)
2003 The Jump Off
(featuring Mr. Cheeks)
22 17 16 La Bella Mafia
Magic Stick
(featuring 50 Cent)
2 23
Can’t Hold Us Down
(mit Christina Aguilera)
9 13 11 12 6 Stripped (Christina Aguilera)
2004 Get Down on It
(mit Blue und Kool & The Gang)
29 41 35 The Best of Blue (Blue) und
The Hits: Reloaded (Kool & The Gang)
2005 Lighters Up 67 31 12 The Naked Truth
Whoa 104 43
2006 Sugar (Gimme Some)
(mit Trick Daddy, Ludacris & Cee-Lo)
20 61 Thug Matrimony (Trick Daddy)
2007 Let It Go
(mit Keyshia Cole und Missy Elliott)
72 7 22 Just Like You (Keyshia Cole)
2009 Download
(mit Charlie Wilson & T-Pain)
109 Vintage

Filmografie Bearbeiten

  • 1999: Eine wie keine (She’s all that)
  • 2001: Zoolander (cameo)
  • 2002: Juwanna Mann
  • 2003: Those Who Walk in Darkness (Animiert)
  • 2003: Gang of Roses
  • 2004: Nora’s Hair Salon
  • 2004: Street Style
  • 2005: Lil’ Pimp (Stimme)
  • 2005: There’s a God on the Mic (Dokumentarfilm)
  • 2008: Superhero Movie

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Interview Bandportrait von Lil’ Kim bei musik-base.de
  2. 2,0 2,1 2,2 http://www.mariah-charts.com/chartdata/PLilKim.htm
  3. http://austriancharts.at/search.asp?search=lil+kim&cat=s
  4. http://hitparade.ch/search.asp?search=lil+kim&cat=s

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Kopie vom 23.02.2011, Quelle: Wikipedia, Autoren, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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