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Marco Delgardo

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Marco Delgardo ist ein Musikproduzent, Komponist, Verleger, TV-Produzent und Medienmacher. Delgardo wurde in Miami/Florida (USA) geboren, wuchs aber in Deutschland als Sohn eines Richters und einer Bankkauffrau auf. Delgardo hat abgeschlossene Studien in Jura und Psychologie.

Werdegang

Marco Delgardo hat zusammen mit seinem Partner Bernd Danski, der 2001 an einem Autounfall verstorben ist, im Jahre 1984 die DMP Studios in Stephanskirchen (Lkr. Rosenheim Oberbayern) gegründet. In den 90ern zogen sie mit dem Studio nach Frankfurt am Main und nach dem Tod seines Partners betreibt Delgardo seit 2006 das Tonstudio alleine in Cala Millor auf Mallorca in Spanien. [1]

Das Producer-Team DMP hat laut Medienberichten 183 Gold- und 54 Platinauszeichnungen verliehen bekommen [2] und schrieb sowie produzierte Songs u.a. für Musiker wie Roxette, Savage Garden, Whitney Houston, Atomic Kitten, 50 Cent, Juliane Werding, Aqua, Pitbull, Kid Rock, Jay-Z, Shaggy und Vengaboys .[3]

Delgardo verkaufte als Produzent und Komponist rund 120 Millionen Tonträger. Sein Vermögen wurde durch das Handelsblatt im Jahre 2010 auf rund 60 Mio Euro geschätzt.

2003 verbüßte Marco Delgardo eine 1-jährige Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung, nachdem er zuvor 8 Millionen DM Steuern nachzahlen musste. [4]

Überregionale Bekanntheit erlangte Delgardo auch als Frontmann der Gruppe "No Face", mit der er in der ARD-Soap "Marienhof" mitspielte und von 1996-1999 über 1000 Live-Auftritte absolvierte. No Face und ins Besondere Delgardo selbst machten immer wieder Schlagzeilen in der Presse. No Face erreichten zudem diverse internationale Charterfolge (unter anderem mit den Titeln "Without You" und "If You Were A Teardrop").

Delgardo erscheint regelmässig in der Bundespresse, ins Besondere in der Bild-Zeitung und im Boulevard-TV, mit verschiedensten teilweise auch sehr polarisierenden Schlagzeilen. Zum Beispiel wurde er nach eine Schlägerei in einer bayerischen Diskothek nahezu in sämtlichen Medien als Schläger bezeichnet ("Sollen diese Disco-Schläger Vorbilder unserer Jugend sein ?"). Ferner wird Delgardo immer wieder Nähe zu dem Rockerclub Hells Angels und dem Rotlichtmilleu unterstellt. Delgardos Partner Bernd Danski war Mitglied der Hells Angels und ebenso Delgardos Bruder. Demnach wurde auch Delgardo immer wieder eine Mitgliedschaft bei den Hells Angels unterstellt. Delgardo selbst bestätigte dies in Interviews nie, bestritt es aber auch nicht.

Im Jahre 2006 fiel Delgardo zudem mit Plagiatsvorwürfe gegen die Musikgruppe Texas Lightning auf. Er behauptete, dass der Grand-Prix-Titel No No Never vom dänischen Grand-Prix-Beitrag Never ever let you go der Band Rollo & King aus dem Jahr 2001 abgekupfert sei. [5]

Von 2010 bis 2012 machte Delgardo erneut Schlagzeilen durch die Zusammenarbeit mit Arno Dübel, über welchen in der Bild-Zeitung regelmäßig berichtet wird. Delgardo produzierte mit Dübel den Song "Ich bin doch lieb", der Platz 80 in den Charts erreichte.

2012 behaupteten Bildzeitung und viele andere deutsche Medien, Delgardo plane, den bei DSDS ausgeschiedenen Joey Heindle unter Vertrag zu nehmen.

Im Sommer 2014 stürmte ein SEK (Sondereinsatzkommando) der Polizei Delgardos Privathaus in der Nähe von Frankfurt und nahm Delgardo wegen des Verdachts "diverser Straftaten aus dem Bereich der Rockerkriminalität", im Einzelnen des unerlaubten Waffenbesitzes, gefährlicher Körperverletzung und weiterer Delikte fest. Nach rund 2 Wochen wurde Delgardo jedoch laut Medienberichten wieder aus der Untersuchungshaft entlassen.

Über diesen Vorfall wurde in den Medien sehr kontrovers berichtet. Delgardo selbst äusserte sich zu dieser Sache in den Medien überhaupt nicht. Das Verfahren gegen Delgardo und zwei weitere Mitbeschuldigte läuft.

Einzelnachweise

  1. netplosiv.org (abgerufen am 12. Dezember 2010)
  2. Verleihung einer Goldenen Schallplatte in Forchheim wiesentbote.de
  3. Eintrag bei netplosiv.org über DMP Studios
  4. MARCO DELGARDO hat wieder »zugeschlagen« 11. Juni 2004 wiesenbote.de (abgerufen am 12. Dezember 2010
  5. Texas Lightning: Alles nur geklaut?, BILD-Zeitung vom 21. März 2006 (abgerufen am 12. Dezember 2010)

Weblinks

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