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Musikverein Kißlegg

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Der Musikverein Kißlegg ist ein Blasorchester im baden-württembergischen Allgäu und ist sowohl in der konzertanten Blasmusik als auch in der unterhaltenden Stimmungsmusik zuhause. Das Orchester wurde bereits 1796 urkundlich erwähnt und wurde 1851 als Verein gegründet.

Geschichte Bearbeiten

Die erste Nennung des Musikvereines findet sich im Pfarrarchiv St. Martin in Eintürnenberg, in der es folgendermaßen heißt: „Am Martinusritt mit der Reliquie zu Eintürnenberg an St.Georgetag 1796 (der Ritt ging von 1754 - 1802) belief sich die Zahl der Reiter auf 574 mit 8 Geistlichen. Zum ersten Mal beteiligte sich die neuerrichtete Musikkapelle von Kißlegg." Am 17.12.1851 wurde dann durch die Errichtung von Statuten die „Musikgesellschaft der Landschaft Kißlegg" gegründet, wobei dieses Datum viele Jahre als Gründungsdatum gehandelt wurde. 1910 wurde durch eine große Fahnenweihe das Ende der Musikgesellschaft als Kirchenmusikverein begründet. Die Wiederzulassung des Musikvereines nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte nach der Erlaubnis der Militärregierung im Frühjahr 1947.

Auf der Annahme fußend, daß 1851 das Gründungsjahr des Musikkapelle gewesen sei, wurde 1951 am 2./3. Juni unter der Schirmherrschaft von Fürst Franz von Waldburg-Wolfegg das 100-jährige Bestehen mit imposanten 6000 Besuchern gefeiert. Die Jahre 1974/75 standen schon ganz im Zeichen der Internationalen Musiktage, die aus Anlaß des 125jährigen Jubiläums vom 25.-28.6.1976 in Kißlegg stattfanden und die auch heute noch zu den größten Veranstaltungen in der Geschichte des Vereines gezählt werden muß. Unter den 80 mitwirkenden Musikkapellen und Trachtengruppen waren Blasorchester aus Italien, Jugoslawien, Österreich, Ungarn, Holland, Frankreich, der Schweiz und aus der Tschechoslowakei, die die Veranstaltung zur „eindrucksvollsten und bedeutendsten Demonstration der Volksmusik über alle Grenzen Europas hinweg" machten. Das Wetter und die herrliche Kulisse des Kißlegger Schloßparkes taten das ihrige, so daß insgesamt 25.000 Besucher das Fest miterlebten.

Nach über 10.000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden konnte man am 10.04.1981 im eigenen Musikerheim die erste Probe abhalten. Das Musikerheim verfügt über einen großen Proberaum, der über 70 Musikanten fassen kann, einen Wirtschaftsbereich samt Küche, sanitäre Anlagen mit Dusche und ein Archiv.Musikalisch waren die folgenden Jahre von der weiteren steten Aufbauarbeit durch Dirigent Max Gambach geprägt. Jedes Jahr stellte man sich der Kritik bei den verschiedensten Wertungsspielen und erreichte in der Oberstufe durchweg einen ersten Rang mit Auszeichnung. 1996 wurde mit dem 17. Kreisverbandsmusikfest das 200-jährige Jubiläum des Musikvereines unter dem Motto "200 Jahre MusikErleben" begangen. Die Festivitäten zum 210-jährigen Bestehen wurden vom 14.06 - 18.06.2006 unter dem Motto "Kißlegg klingt" gefeiert.

Heutzutage umfasst der Musikverein Kißlegg über 80 aktive Musikanten und 350 fördernde Mitglieder. Im Jahresschnitt haben die Musikanten des Musikvereines durchschnittlich 45 Termine wahrzunehmen. Hinzu kommen gewöhlich noch 70 Proben, womit mit 115 Terminen die aktiven Mitglieder jeden dritten Tag Zeit beim Musikverein verbringen.

Dirigenten der Neuzeit Bearbeiten

  • 1953 Max Gambach
  • 1962 Melchior Hartmann
  • 1966 Max Gambach
  • 1995 Christian Thanner
  • 2003 Holger Koppitz
  • 2006 Thomas Räth

Aktuelle Auszeichnungen bei Wertungsspielen Bearbeiten

  • Jul-2000 (Arnach): Höchststufe-Sehr Gut
  • Jul-2001 (Leutkirch): Höchststufe-Sehr Gut
  • Jun-2002 (Tannheim): Höchststufe-Hervorragend
  • Jun-2003 (Roggenzell): Höchststufe-Hervorragend
  • Jun-2004 (Attenweiler): Höchststufe-Hervorragend
  • Jul-2007 (Rötenbach): Höchststufe-Sehr Gut
  • Mai-2009 (Dettingen): Oberstufe-Hervorragend
  • Jun-2010 (Ziegelbach): Oberstufe-Hervorragend

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