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Kurzbeschreibung: Punkrockband aus Lohne/Norddeutschland 1998-2003 und Nachfolgerband der Schlagerband „Die Torpedos“ (1995-1998).

Mitglieder:

Pedro Desperado (Stefan Müller), Gesang

Pedro Sierra (Frank Middendorf), Gesang

Pedro Gran Canaria (Lothar gr. Klönne), Gitarre + Gesang

Pedro Matula (Klaus Rape), Schlagzeug

Pedro Fiesta Siesta (Roland Madsack), Bass

Pedro Baldez (Vinzenz Batke), Gitarre

Stil:

Da sich die musikalische Ausrichtung der Band zwischen  Schlager, Folk, Metal und Punkrock bewegt, bezeichneten sie ihren Stil selbst als „Mexican Rock“. Tatsächlich lässt sich ihr musikalischer Schwerpunkt als (punk)rocklastig einordnen.

Die Songtexte sind inhaltlich eher unpolitisch und widmen sich Alltags- oder Abenteuergeschichten mit Schwerpunkt auf Frauen, Musik, Mexiko, Alkohol und  Partys.

Geschichte:

Größere Aufmerksamkeit erfuhr die Band im Jahr 2001, als sie im Rahmen der Fernsehsendung „X-Ride“ des damaligen privaten Musikfernsehsender „VIVA Plus“ auf ihrer gemeinsamen Tournee mit dem ebenfalls aus Lohne stammenden, komödiantischen Shantychor „Die Rinnenschiffer“ begleitet und porträtiert wurden. Zudem trat die Band als Vorgruppe der skandinavischen Rockband Turbonegro auf. Die Namensähnlichkeit ihrer (nach eigenen Worten) „Nachgruppe“ bezeichnete die Band als zufällig, räumte aber später ein, dass Turbonegro durchaus einen prägenden Einfluss auf die eigene Musik genommen habe, so dass der Turbonegro-Klassiker „Get it on“ lange Zeit auch zum Repertoire der Turbopedos zählte.

In einem Interview mit der Moderatorin Chlodine verriet Pedro GranCanaria, dass die Band allein aufgrund des Zuspruchs zum Tequila auf den mexikanischen (Verkleidungs-)Stil  gekommen sei. Auch wenn tatsächlich noch niemand von ihnen in Mexiko gewesen sei, sei der Name und der Stil eine logische Weiterentwicklung aus dem vorherigen Bandnamen „Torpedos“. Er bedeute auf spanisch „Turbofürze“, was man vorher nicht gewusst habe, aber doch ganz  passend sei. Eine für 2003 geplante Lateinamerika-Tournee als Vorband der populären und befreundeten mexikanischen HipHop-Band „Control Machete“, die 1999 mit ihnen in Deutschland aufgetreten war, scheiterte an der vorherigen Auflösung der Turbopedos.

Tatsächlich spielte der Alkohol im Bandleben offensichtlich eine bedeutsame Rolle und führte bei den exzessiven Bühnenshows häufiger zu kleinen Unfällen und spontan-skurrilen Ein- bzw. Ausfällen, so dass die Band sich selbst regelmäßig auch als „dümmste Band der Welt“ bezeichnete. Mit zunehmender Popularität einerseits sowie Verbreitung digitaler Medien und des  Internets andererseits wurden die Zuschauer schon im Eingangsbereich durch Hinweise sowie mit einem Einspieler unmittelbar vor Auftrittsbeginn obligatorisch angehalten, keine Aufnahmen vom Auftritt zu machen, geschweige denn zu veröffentlichen. Begründet wurde dies damit, dass die Band sich mit dem Publikum als verschworene, intime Gemeinschaft sehe, von der „nichts als Gerüch(t)e nach draußen“ dringen sollte und somit die Neugier potentieller neuer „Intimpartner für alle“ geweckt werden sollte.

Das Live-Repertoire enthielt neben Eigenkompositionen immer auch Werke ihrer eigenen Vorgängerband (Torpedos) wie z.B. „Durst ist schlimmer als Heimweh“ sowie Songs befreundeter, häufig auch gemeinsam mit ihnen auftretender Bands wie z.B. die Bremer Punkrockband „ZWEI“. Besonderes Merkmal ihrer Shows waren zudem stets wiederkehrende hohe Trash-Kultur-Anteile wie z.B. „Oppis Fetenhits“, bei denen „für den live zugeschalteten Freund Oppi in Los Angeles“  häufig ordinär betitelte (Karnevals-)Lieder wie z.B. „Pipimann“ präsentiert wurden. Ein weiteres Markenzeichen waren die oft minutenlangen, maß- und meist haltlosen Glorifizierungen über ihren eigenen Erfolg sowie abstruse Behauptungen und Abenteuergeschichten über die Bandmitglieder.

Die Turbopedos galten um die Jahrtausendwende als „Haus- und Hofband“ des Szeneclubs „Gaststätte Pillhuhn“ (Lohne) sowie des damals renommierten Musicclubs „Circus Musicus“ (Lohne). Zudem waren sie Förderer und zugleich Geförderte des eng mit der "Hamburger Schule“ (Rocko Schamoni u.a.) verbundenen „[Lohne-St. Pauli e.V.]“

Die Auflösung der Band im Jahr 2003 erfolgte nach offizieller Darstellung im gegenseitigen Einvernehmen aufgrund verschiedener persönlicher Motive aller Bandmitglieder.

Im Frühjahr 2017 kündigte Pedro GranCanaria eine - zunächst einmalige - Reunion anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Musikkneipe Pillhuhn (Lohne) im Herbst 2017 an, ließ aber zugleich die Aussicht auf weitere Aktivitäten ausdrücklich offen. Diskografie:

Vertrieben und verlegt werden die Turbopedos durch GOLDgroove.

- Album “Mexican Rock Water Time”

- EP: Pillhuhn-Lied

- vertreten auf diversen Samplern u.a. des renommierten Musicclubs „Circus Musicus“

Bekannte Songs:

- HipHop

- Tequila im Bart (Neuinterpretation von Metallicas Coverversion des irischen Volkslieds „Whiskey in the jar“)

- Ninas Blume

- Pillhuhn-Lied

- Tränen im Bier

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