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VARG

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VARG
Allgemeine Informationen
Genre(s) Viking Metal
Gründung 2005
Website http://www.varg-coburg.info
Gründungsmitglieder
Sylvester (* 1984)
Freki (* 1987)
Aktuelle Besetzung
E-Gitarren, Akkustikgitarre, Texte & Booking
Freki (Philipp Seiler)
Schlagzeug
Sylvester
Schlachtensang & Feuerkunst (seit 3/2008)
Basti
Bass (seit 3/2008)
Timo (* 1987)

VARG ist eine Viking Metal-Gruppe aus Coburg. Die Gruppe wurde im Januar 2005 gegründet.

Bandgeschichte Bearbeiten

Das 2009er Album Blutaar sollte zunächst auf Nuclear Blast erscheinen, doch Gerüchte um eine rechtsextreme Einstellung der Musiker verhinderten nach Vermutung der Medien den Plattenvertrag.[1] Mit NoiseArt Records, einem Sublabel von edel, wurde eine neue Plattenfirma gefunden. Andy Classen (ex-Holy Moses) übernahm die Produktion.[2] Das Album erschien schließlich am 29. Januar 2010.

Kontroverse um Seiler Bearbeiten

Philipp "Freki" Seiler ist einer der Mitveranstalter des „Wolfszeit-Festival“. Das Festival geriet in die Kritik, als 2007 Hendrik Möbus auf der Gästeliste stand und das Festival 2008 vom umstrittenen A-Blaze-Magazin (hinter dem gerüchteweise auch Möbus steckt) präsentiert. Nachdem es zu einiger Kritik kam, erließen die Veranstalter eine Richtlinie, die das Tragen von T-Shirts einschlägig bekannter NSBM-Bands verbot.[3]

Kurz vor Vertragsunterzeichnung mit Nuclear Blast tauchten zahlreiche Blogs im Internet auf, die Varg direkt attackierten. Unter anderem wurde ein Foto von Philipp Seiler mit Absurd-T-Shirt, sowie seine Facharbeit über die rechtsextreme Pagan-Metal-Szene veröffentlicht, letztere über eine Homepage der rechtsextremen Pagan Front. Außerdem wurde eine Unterseite des Twilight-Vertriebs erstellt und ein angeblicher Varg-Blog eröffnet. Nuclear Blast lehnten den Vertrag wenig später ohne Angaben von Gründen ab, nachdem der Vorvertrag bereits unterzeichnet war.[1]

Nachdem Varg im Legacy 01/2010 im Interview die Vorwürfe zu entkräften versuchten[4] und das Rock Hard eine Stellungsnahme von Seiler abdruckte, ging das Legacy wenig später auf Distanz[5] Vom Ragnarök-Festival wurde die Band ausgeladen. Varg dürften nur ohne "Freki" auftreten. Das Rock Hard bot Seiler in der Ausgabe vom April 2010 auf zwei Seiten Platz, die Vorwürfe zu entkräften. Seiler gibt in dem Interview zu, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben und distanziert sich von den Vorwürfen, bei Varg handele es sich um eine rechte Band.[1]

Weiterhin sagte er von sich, dass er zu dieser Zeit, jung, dumm und naiv gewesen sei. Um sich zu rehabilitieren gründete die Aktion "Varg & Fans gegen Nazis!" und äußert sich auf Konzerten gegen Nazis. Die Veranstalter des Wacken-Festivals, bei dem VARG im Jahr 2010 spielt, stellten sich hinter Seiler und halten seine Ausführungen für glaubhaft.[6]

Diskografie Bearbeiten

  • 2006 - Donareiche (Demo)
  • 2007 - Wolfszeit (Heiden Klangwerke)
  • 2008 - Schildfront (Split mit Minas Morgul (Twilight-Vertrieb)
  • 2008 - Live am Wolfszeit Festival (DVD) (Twilight-Vertrieb)
  • 2010 – Blutaar (NoiseArt Records)

Weblinks Bearbeiten

Einzelbelege Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2  Wolf-Rüdiger Mühlmann: Lügen, Hetze, Rufmord. Interview mit Varg. In: Rock Hard. Nr. 275, April 2010, S. 54–55.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVARG - 'Blutaar' erscheint beim neuen Label NoiseArt Records! 16. Dezember 2009, abgerufen am 16. März 2010.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKeine Toleranz gegenüber Nazis! Wolfszeit-Festival, abgerufen am 16. März 2010.
  4.  Wiebke Hörmann: Interview mit Varg. In: Legacy. Nr. 64, Januar/Februar 2010, S. 50–51.
  5.  Legacy-Redaktion: Wer hoch steigt, fällt tief – so hat es den Anschein bei Varg. In: Legacy. 65, März/April 2010.
  6. http://www.wacken.com/de/woa2010/main-news/news/ansicht/article/statement-zum-thema-varg-auf-dem-woa/
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