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Die Vinylbar ist der kleinste Club für elektronische Musik in Frankfurt. Der Gastraum ist 51,54 qm groß und der dazugehöriger Außenbereich 45 qm. Das „kleine, rote Haus“ befindet sich im Stadtteil Ostend, direkt auf der Party-Meile in der Hanauer Landstrasse in unmittelbarer Nähe des Ostbahnhofs.

Datei:Svenvb.jpg

Musik Bearbeiten

Die Styles der elektronischen Musik, die hauptsächlich in der Vinylbar gespielt werden, sind Techno, Tech-House, House und Minimal.

Es gibt sowohl Partyreihen, die regelmäßig stattfinden, als auch einzelne Events, die entweder einmalig aufgeführt werden oder auch unregelmäßig.

Eine Besonderheit ist auffällig, dass je länger die Party dauert, umso schneller wird die Musik. So werden auch am späten Sonntagnachmittag Tracks gespielt, die 130 bpm und mehr aufweisen. Allgemein bewegt sich das Tempo zwischen 125 und 133 bpm.

Zu den Resident-DJs gehören unter anderem: Nick Minor, Toe, Sasch_H und YNK.

Im Laufe der Zeit waren viele namhafte DJs in der Vinylbar hinter den Turntables, wie zum Beispiel: Sven Väth, DJ Dag, Ricardo Villalobos, Good Groove, Commander Tom, Peter Eilmes und Andy Lee.

Geschichte Bearbeiten

Party.JPG

Party in der Vinylbar

Bis zum Sommer 2000 befand sich in der Hanauer Landstrasse 99 der „Ostclub“ und wurde im Juli 2000 durch den damaligen Betreiber in „Vinylbar“ umbenannt.

Sehr schnell entwickelte sich die Diskothek zum ersten echten After-Hour Club in Frankfurt am Main. Bereits im ersten Monat konnte man sogar bis Sonntagabend das Wochenende ausklingen lassen.

Im August 2002 ging der Name „Vinylbar“ durch die Medien in Zusammenhang mit der Anklage gegen den Fernsehmoderator Andreas Türck wegen Vergewaltigung. Eine Frau hat behauptet, dass Andreas Türck sie unter Vorwand mit ihr in die Vinylbar gehen zu wollen in seinem Auto mitgenommen hat, doch dann statt in die Vinylbar mit ihr auf die gegenüberliegende Brücke fuhr und sie zum Oralverkehr zwang[1]. Andreas Türck wurde am 08. September 2005 freigesprochen, seine Fernsehkarriere als Moderator wurde durch das Verfahren jedoch beendet.[2]

Am 10. März 2005 übernahmen zwei neue Betreiber die Leitung der Vinylbar, wobei einer der Geschäftsleute zum 30. April 2007 aus dem Unternehmen ausschied.

In den Jahren 2005 bis 2008 erwarb die Vinylbar einen sehr schlechten Ruf, hauptsächlich durch stetig zunehmende Zahl an Gästen mit zweifelhaften und kriminellen Hintergrund und daraus resultierende Schlägereien und häufige Straftaten, insbesondere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der Geschäftsführer zog dann die Notbremse und schloss die Vinylbar am 19. September 2008. Das Gebäude wurde statt rot nun grau gestrichen, der Gastraum neu gestaltet, der Club in „Libary“ umbenannt und es war beabsichtigt mit einem neuen Image einen Neustart zu wagen[3]. Am 10. Oktober 2008 wurde eine Neueröffnung des Clubs gefeiert, allerdings ohne einen großen Zuspruch der Frankfurter Technoszene. Das neue Konzept wurde überhaupt nicht angenommen. Nach nur drei Monaten stand das Projekt kurz vor der Insolvenz und „Libary“ wurde am 23. Januar 2009 wieder geschlossen.

Die gesamte Techno-Szene glaubte an das endgültige Ende des Clubs am Ostbahnhof. Doch „tot geglaubte leben länger“ und viele staunten als am 05. Februar 2009 das Gebäude wieder im alten Signalrot strahlte. Zwei Tage später ging die erste Pressemeldung heraus mit der Überschrift „Vinylbar ist wieder rot und heißt wieder Vinylbar“[4].

Am 06. März 2009 wurde der alte Geist der Vinylbar wiedererweckt, diesmal unter der komisarischen Leitung eines Trios aus erfolgreichen Partyveranstaltern, im August 2009 schied einer der Geschäftsführer aus. Auch der Innenraum wurde komplett renoviert und umgestaltet.

Am 10., 17. und 30. Oktober 2010 wurden drei Kontrollen im Stil einer Razzia vom Ordnungsamt und der Polizei durchgeführt, bei denen einzelne zum Eigenkonsum bestimmte Betäubungsmittel bei den Gästen sichergestellt wurden. Außerdem wurden Mängel im Bereich der Toiletten und der Theke festgestellt.

Drei Tage vor Silvester, zum 28. Dezember 2010, hat das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt der Vinylbar die Gaststättenerlaubnis (Konzession) widerrufen, als Begründung gab die Behörde die Unzuverlässigkeit des Betreibers an.[5] Da jedoch nach § 2 Gaststättengesetz keine Konzession für das Verabreichen von alkoholfreien Getränken benötigt wird, ist die Vinylbar derzeit eine Diskothek in der man ausschließlich alkoholfreie Getränke an der Bar bestellen kann.

Interessantes und Wissenswertes Bearbeiten

Die Anlage ist speziell für die Vinylbar entworfen, konzeptioniert und gebaut. Sie besteht aus 4 18-Zoll-Basslautsprechern, 2 Mitteltonlausprechern und 4 Hochtonlautsprecher

Weblinks Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  1. http://www.stern.de/lifestyle/leute/andreas-tuerck-hat-er-oder-hat-er-nicht-543866.html
  2. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,373764,00.html
  3. http://www.virtualnights.com/news/3000215
  4. http://www.to-fa.de/forum/thread.php?id=4305
  5. http://www.welovepur.de/?src=party_news&id=12285

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